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Pro Münster e.V. und Pro Münsterland e.V.
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22.09.2008 Rassistenkongress gestoppt! Die Gegenproteste gegen den Rassistenkongress am 20. September in Köln waren großer Erfolg
Sie kamen damit nicht durch! Schon am Freitag fiel die Pressekonferenz von Pro Köln buchstäblich ins Wasser. Ehe die Journalisten auf den gecharterten Ausflugsdampfer gelangen konnten musste das Boot dem Protest weichen. Pro Köln saß auf dem Dampfer über vier Stunden fest. Weiterhin fiel die geplante Busfahrt durch "Problemviertel" flach. Die Busfahrer weigerten sich und die Polizei verbot diese Fahrt, da sie "menschenverachtend" sei.
Später musste die Polizei die rechten "Pros" mit Blaulicht und quietschenden Reifen in ihrem Hotel abliefern. Das schmiss sie dann sogleich hochkant raus. Der Samstag verlief auch nicht besser. Gerade einmal 50 Leute schafften es auf den Heumarkt (sie hatten wohl im Pro-Köln-Büro übernachtet). Die Blockaden von mehreren 1.000 Bürgern hatten den Heumarkt hermetisch abgeriegelt. Insgesamt waren 15-20.000 Menschen in Köln gegen den Rassismus von Pro Köln auf den Beinen. Weitere 150-200 "Pros", darunter Pro-Köln-Chef Beisicht, saßen am Flughafen fest. Die Polizei verbot gegen Mittag die Kundgebung.
Schon im Vorfeld kündigte sich an, dass dieser Kongress ein R(h)einfall würde: FPÖ-Chef Strache sagte sein Kommen ab, der österreichische Wahlkampf war ihm Wichtiger. Front National-Vorkämpfer Le Pen ließ gar verlauten, dass er doch gar nie eingeladen worden sei. Alles sei "Lüge". Die angekündigten 1.500 Besucher des sog. Kongresses waren nirgends zu sehen.
Siehe auch: Widerstand gegen geplanten Rassistenkongress in Köln nimmt zu |