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Pro Münster e.V. und Pro Münsterland e.V.
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22.08.2009 Kandidaten wider Willen II In Radevormwald springen die pro-NRW-Kandidaten reihenweise ab Ist die oberbergische Kleinstadt Radevormwald die "Hochburg" von pro-NRW? So stellt es zumindest pro-NRW dar. Aber: Die aufgestellten Kandidaten sehen dies wohl anders. Sie distanzieren sich von der "Bürgerbewegung" pro NRW. Thimo Schröder kandidiert für den Radevormwalder Wahlbezirk 040. Davor will er aber nichts gewusst haben. Der Remscheider General-Anzeiger über Thimo Schröder: "Er habe im Januar mal bei einem Bekannten etwas unterschrieben: 'Aber dass es eine Kandidatenliste war, habe ich damals nicht erkannt.' Es sei ihm wichtig klarzustellen, dass er kein Mitglied von 'pro NRW' sei: "Ich distanziere mich ausdrücklich von deren Inhalten." Falls er für seinen Wahlbezirk gewählt werde, wolle er die Wahl auf keinen Fall annehmen, so Schröder. Zwei weitere Aussteiger Zwei Wochen zuvor hätten sich zwei weitere Kandidaten von pro NRW distanziert: Matthias Kreuter und Tim Schlickowey sagen ebenfalls: Wir wollen auf keinen Fall gewählt werden. Die Auseinandersetzung im Vorfeld Im Vorfeld hatte pro NRW gemeldet, dass in Radevormwalde junge Kandidaten "von ihrem Arbeitgeber massiv unter Druck gesetzt" würden. Sie hätten an einer "verpflichtenden 'Polit-Schulung'" teilnehmen müssen. Einer der Kandidaten sei "nun mit sofortiger Wirkung beurlaubt und soll seine Lehre außerhalb des Betriebes abschließen!" Die Erklärung des besagten Arbeitgebers hört sich dagegen anders an: "Völlig falsch ist die Darstellung von Pro NRW, wir hätten zum Beispiel unsere 'Auszubildenden […] genötigt, ihre Kandidaturen öffentlich zu widerrufen. Ansonsten würden sie […] nach der Lehrzeit auf keinen Fall übernommen.' Richtig ist vielmehr, dass wir einen Auszubildenden aus Mangeln bei der Erfüllung seiner Pflichten als Auszubildender abmahnen mussten (was wir gerade bei Auszubildenden sehr selten und sehr ungern machen), der allerdings auch bei Pro NRW sehr engagiert ist." http://www.politblogger.net/pro-nrw-nichts-als-die-unwahrheit/ |