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Pro Münster e.V. und Pro Münsterland e.V.
antifaschistisch - multikulturell - integrativ |
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30.08.2009 Am eigenen Anspruch gescheitert Pro NRW: Kein einziges Wahlergebnis im angestrebten "zweistelligen Bereich" Hatte die ultrarechte Pro-NRW-Bewegung zunächst nicht ihren Anspruch auf eine flächendeckende Kandidatur in NRW nicht einlösen können, sind die PROler auch an ihrem eigenen Anspruch an das Wahlergebnis gescheitert: pro NRW wollte nach eigenen Aussagen mit "zweistelligem" Ergebnis in die Kommunalparlamente einziehen (Januar 2008). Diesen angekündigten "Erdrutschsieg" konnte pro NRW so gar nicht verbuchen. Im Endeffekt lagen die nun bekannt gegebenen Kommunalwahlergebnisse für die Stadträte und Kreistage für pro NRW im unteren einstelligen Bereich. Außer in Köln, in Leverkusen und in Gelsenkirchen, wo die pro-Bewegung die Republikaner beerbt hat, lagen die Ergebnisse weit unter drei Prozent. Leider konnte pro Köln seinen Stimmenanteil gegenüber dem Vorjahr (4,7 %) - trotz des großen Protestes - noch auf 5,4 % (5 Sitze) erhöhen. In Leverkusen konnte pro NRW mit ihrem Kandidaten Uckermann 4 % (3 Sitze) holen, in Gelsenkirchen kam der Ex-Republikaner Hauer auf 4,3 % (3 Sitze / im Vorjahr: Republikaner 4,0 % und 3 Sitze). Bei den Gemeinderatswahlen konnte die pro-Bewegung in Bergheim knapp 6 % (3 Sitze) verbuchen, in Radevormwald 5,1 % (2 Sitze) und in Dormagen 4,5 % (2 Sitze). Ihrem eigenen Anspruch konnte die pro-Bewegung also nicht gerecht werden. Von einem Anspruch NRW-weit politikfähig zu sein sind sie somit auch weit entfernt (NRW-weit sind die PROs auf 0,6 % gekommen). "Die Realität sieht letztlich so aus, dass sich die Rechtspopulisten scheinbar derart für ihr Wahldebakel schämen, dass sie kurzerhand ihre beiden Internetseiten aus dem Netz genommen haben," so die Website "baulemania". Nichtsdestotrotz sollte das Wahlergebnis aufhorchen lassen. Trotz der Proteste in Köln, Leverkusen und Radevormwald konnte die pro-Bewegung gerade dort mit ihrer rassistischen Propaganda landen. Es gilt sich diesem rassistischen Mob weiterhin entgegen zu stellen! PS: Die Republikaner haben überall, wo sie angetreten sind, Stimmen und Sitze verloren (NRW-weit von 0,6 auf 0,2 %). Nicht mehr in den Kommunalparlamenten vertreten sind die Republikaner in Siegen-Wittgenstein und im Märkischen Kreis. Die NPD konnte durch das erstmalige Antreten bei den einigen Wahlen zu Kommunalparlamenten zwar Sitze dazu gewinnen, da, wo sie mindestens zum zweiten Mal angetreten sind, haben sie dagegen zumeist Stimmen und Sitze verloren (NRW-weit von 0,2 auf 0,3 %). Trotz dieser geringen Zuwächse blieb die NPD weit entfernt vom Ziel, 100 weitere Mandate zu holen. Siehe auch: Politisches Erdbeben durch "pro NRW" blieb aus ‘Historischer Wahlsieg!’ ‘Politisches Erdbeben!’ ‘Schallende
Ohrfeige!’ ‘Phänomenaler Wahlerfolg!’ Endsieg! |