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04.11.2009
Pro Münster bleibt Pro
Die von pro NRW gemeldete Umbenennungsflut
bleibt aus
Wie heute pro NRW meldet, gäbe es eine "wahre
Distanzierungs- und Umbenennungsflut in NRW". Viele nicht zu
der rechtsextremen pro-NRW-Bewegung gehörige pro-Vereine würden
sich nun umbenennen.
Weit gefehlt: Uns sind die genannten beiden pro-Vereine pro
Rommerskirchen und pro Opladen bekannt. Für pro Opladen ist
bekannt, dass sie sich umbannt haben (in Opladen plus). Eine
"wahre Umbennenungsflut" ist das nun gerade nicht. Von
anderen pro-Vereine wie z.B. pro Coesfeld ist nicht bekannt, dass
sie eine Umbenennung überhaupt diskutieren. Dafür scheint pro-NRW
zu unbedeutend. Wir als Pro Münster werden jedenfalls den Teufel
tun, nur weil irgendwelche "Rechtspopulisten" dieses Label
missbrauchen, uns umzubenennen!
Hier die hochtrabende Meldung von Pro NRW:
"Was haben der Gewerbeverein Rommerskirchen, eine kleine
Opladener Wählervereinigung sowie zahlreiche private bzw.
halbkommunale Vereinigungen im Rheinland und Ruhrgebiet gemeinsam?
Sie alle sind angeblich „pro“ Rommerskirchen, „pro“
Opladen, „pro“ XY, und führten dieses „Pro“ deshalb
bisher auch demonstrativ im Namen - bis die pro-Bewegung auf den
Plan trat.
Seither gibt es eine wahre Distanzierungs- und Umbenennungsflut
in NRW, in deren Folge jetzt u.a. auch der Gewerbeverein „Pro
Rommerskirchen“ und die Wählervereinigung „Pro Opladen“
offiziell ihren Namen unter Verweis auf den neuen
rechtsdemokratischen Mitspieler im Land, der Bürgerbewegung pro
NRW, ablegten. Die Verwechslungsgefahr sei zu groß, Pro NRW habe
das ursprünglich positive „pro“ zu sehr belastet, so die
weinerlichen Erklärungsversuche der ehemaligen Pro-Aktivisten,
die nunmehr offensichtlich contra Rommerskirchen, Opladen,
xy-irgendwas sind?"
gez. Pro Münster
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