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antifaschistisch - multikulturell - integrativ

22.06.2010

Brinkmann-Intermezzo schnell vorbei?

Deutsch-Schwede Brinkmann tritt von Kandidatur zum Bundesvorsitzenden von "pro Deutschland" zurück

"...Gleichzeitig zeigt sich aber, dass damit kein wirklicher Neuanfang auf bundespolitischer Ebene gewagt worden ist. Dieser ist aber nach dem langsamen Sterben der Republikaner dringend notwendig. Für einen solchen Neuanfang bedarf es neuer Ideen und neuer und bewährter Köpfe. Wir benötigen vor allem Menschen, die sich aus den alten Strukturen lösen wollen.", so Patrik Brinkmann auf seiner Website am 21.06.2010 und verkündet seinen Rückzug von der Kandidatur für den Vorsitzenden für pro Deutschland, der im Juli gewählt werden sollte.

Screenshot der Meldung auf Brinkamnns Website

Keine neue Ideen und Köpfe?

Keine neuen Ideen attestiert damit Brinkmann der pro-Bewegung. Das ist ein Schlag ins Kontor für Beisicht, Rouhs und Co. Schließlich sei gerade die pro-Bewegung gegenüber den alten neofaschistischen Parteien und ebenso gegenüber den "verbrauchten Altparteien" eine junge, "unverbrauchte" Bewegung. Nun, ja: Unverbraucht und jung und trotzdem keine Ideen? Das ist bitter.

Aber Brinkmann gibt der Beisicht, Rouhs und ihrer  pro-Bewegung einen weiteren Seitenhieb mit auf den Weg:

"Ich wünsche der pro-Bewegung natürlich weiterhin eine gute Entwicklung, und ich stehe auch weiterhin bereit, um zu dieser Entwicklung beizutragen. Wir sollten uns in dieser wichtigen politischen Aufgabe nicht von persönlichen Befindlichkeiten leiten lassen."

Der rüde Umgangston innerhalb der der "Bewegung" ist hinlänglich bekannt. Schon weitere Ex-Mitglieder haben dies moniert:

"Ist das Eure Vorstellung von Personalführung oder Mitgliederpflege?"
Ist pro NRW/pro Köln schon wieder einer führenden Persönlichkeit verlustig geworden?

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Zum Hintergrund zu Patrik Brinkmann:

Weiße Flecken oder weiße Mäuse?
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